Schulsozialarbeit

 Die neue Crew der Schulsozialarbeit und im Jugendtreff (von links): Oliver Nessensohn, Nisha Burth, Anna Halder und Manuel Scheitler.

Die neue Crew der Schulsozialarbeit und im Jugendtreff (von links): Oliver Nessensohn, Nisha Burth, Anna Halder und Manuel Scheitler.

Foto: Katrin Bölstler (SZ)

Seit dem Schuljahr 2016/2017 gibt es zwei Vollzeitstellen Schulsozialarbeit am Schulzentrum. Diese sind verteilt auf Anna Halder, Manuel Scheitler und Nisha Burth.
Anna Halder ist schwerpunktmäßig für das Caspar–Mohr–Progymnasium und die Georg–Kaeß–Grundschule zuständig, Manuel Scheitler ist schwerpunktmäßig für die Jakob–Emele-Realschule zuständig und Nisha Burth für die Drümmelberg-Werkrealschule und Kontaktperson zur offenen Jugendarbeit. Oliver Nessensohn betreut die offene Jugendarbeit der Stadt Schussenried.
Die Aufgaben der Schulsozialarbeit umfassen beispielsweise die Beratung von Schülern, Lehrern und Eltern, die Einzelfallhilfe, die Durchführung von sozialpädagogischen Gruppenangeboten sowie präventive Angebote. Viele Projekte werden schulartübergreifend durchgeführt.

Als regelmäßiges Angebot können die Schüler unverbindlich von Montag bis Freitag zwischen 12:00 Uhr und 14:00 Uhr den „Offenen Treff“ besuchen.
Telefon: 07583/4007417
E-Mail:

Zur Fortsetzung der Schulsozialarbeit erschien am 22.04.2016 in der Schwäbischen Zeitung ein Bericht von der Gemeinderatssitzung.

Artikel aus der Kategorie Schulsozialarbeit

 

 

Schwäbische Zeitung 27.9.2017

Ein neues Gesicht im Schulsozialarbeiterteam

Jugendtreff wird deutlich besser angenommen – neuer Standort ist weiterhin unklar

 

Bad Schussenried sz Seit einem Jahr ist das Haus Nazareth Träger der Schulsozialarbeit und des Jugendtreffs in Bad Schussenried. Die Verantwortlichen und die Schulleitungen zeigen sich zufrieden mit dem, was seitdem erreicht worden ist.

„40 bis 50 Jugendliche kommen pro Tag zu uns, in Spitzenzeiten bis zu 25 pro Stunde“, freut sich Oliver Nessensohn. Gemeinsam mit Nisha Burth leitet er den Jugendtreff. Seit sie zu zweit sind, hat der Treff nicht nur häufiger offen. Dadurch, dass Nisha Burth auch zur Hälfte am Schulzentrum im Einsatz ist, fungiert sie als Schnittstelle. Die Hemmschwelle, in den Jugendtreff zu kommen, scheint niedriger geworden zu sein, da dort aus der Schule bekanntes Gesicht anzutreffen ist. Im Gegensatz zu früher würden inzwischen Schüler aller Schularten den Jugendtreff nutzen.

So schön es ist, dass die Einrichtung inzwischen so viel besser angenommen wird – es bringt auch Schwierigkeiten mit sich. „Wir führen oft Einzelgespräche, beraten bei Bewerbungen, Stress zuhause oder in der Schule und dafür müssen wir im Moment vor die Tür gehen oder die anderen rausschicken“, erklärt Nisha Burth. Denn einen Rückzugsraum gibt es in dem Treff nicht. „Bei guten Wetter ist das kein Problem, da stehen die unterschiedlichen Gruppen auch mal vor und hinter dem Haus“, so Nessensohn. Im Herbst und Winter würde man sich im Jugendtreff jedoch auf die Füße treten.

Die Hoffnung ist daher groß, dass am neuen Standort mehr Platz zur Verfügung stehen wird. „Die Jugendlichen fragen uns fast täglich, ob wir wissen, wo wir hinziehen, das beschäftigt sie sehr“, bestätigen beide. Bisher können sie den Jugendlichen jedoch noch keine Antwort geben. Laut Verwaltung laufen Gespräche mit mehreren Eigentümern. Man habe verschiedene Liegenschaften im Auge, sagt Hauptamtsleiter Günter Bechinka.

Ein weiterer Knackpunkt, der für einen baldigen Umzug spricht: In der Vergangenheit ist es immer wieder zu Reibereien mit den Anwohnern der Obdachlosenunterkunft gekommen. Das bestätigt die Stadtverwaltung – und betont, dass die Konflikte nicht von den Jugendlichen ausgingen. Daher hat sie mittlerweile einen Sichtschutz zwischen den beiden Einrichtungen anbringen lassen.

Am Schulzentrum gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem neuen Schulsozialarbeiterteam laut Susanne Wehling „erstaunlich unproblematisch“. Die Rektorin des Progymnasiums fungiert zurzeit als Sprecherin des Schulzentrums. „Das neue Team hat nahtlos an das angesetzt, was gut gelaufen ist. Projekte wie die Einzelfallberatung zum Beispiel“, erklärt die Pädagogin. Die Schulsozialarbeiterinnen unterstützen im vergangenen Schuljahr die Lehrer etwa bei Präventionsprojekten und zeigten stetige Präsenz im Schulalltag. „Gerade weil sie keine Lehrer sind, können die Schüler ein ganz anderes Vertrauensverhältnis zu ihnen aufbauen“, so Wehling. Auch die Schulsozialarbeiter betonen, wie wichtig es ihnen gewesen sei, in diesem ersten Jahr viel Präsenz zu zeigen und ein Vertrauensverhältnis zu vielen Schülern aufzubauen. „Weil die Schulen immer mehr Erziehungsaufgaben übernehmen, ist es wichtig, die Lehrer dabei zu unterstützen, sodass sie noch genug Zeit und Energie haben zu unterrichten“, urteilt Oliver Nessensohn.

Neu im Team ist seit diesem Schuljahr Manuel Scheitler. Er übernimmt in Zukunft die Betreuung der Realschüler am Schulzentrum. Scheitler hat im Haus Nazareth gelernt und gerade sein Studium abgeschlossen. Anna Halder kümmert sich weiterhin um die Grundschule und das Progymnasium und Nisha Burth zur Hälfte um die Werkrealschule und den Treff.

 

 

Ein Kommentar in “Schulsozialarbeit

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