Katastrophen wie Extremwetter oder größere Notlagen sind Themen, die auch Kinder und Jugendliche zunehmend betreffen. Um ihnen den Umgang mit solchen Situationen näherzubringen, fand am 21. April 2026 für unsere Sechstklässler ein Katastrophenschutztag statt. Unsere Schülerinnen und Schüler durchliefen an diesem Tag vier Stationen, an denen verschiedene Hilfsorganisationen ihre Arbeit vorstellten.
Den Beginn machte die Feuerwehr. Gemeinsam wurde zunächst erarbeitet, was eine Katastrophe ausmacht und welche weitreichenden Folgen beispielsweise ein längerer Stromausfall haben kann. Dabei wurde unseren Schülerinnen und Schülern schnell deutlich, wie stark unser Alltag von funktionierender Infrastruktur abhängt. Anschließend erhielten die Sechstklässler die Gelegenheit, ein Einsatzfahrzeug aus nächster Nähe zu besichtigen und mehr über dessen Ausstattung zu erfahren.
Im Anschluss stellte das Technische Hilfswerk (THW) seine vielfältigen Aufgaben vor. Dabei wurde anschaulich vermittelt, wie das THW bei Katastrophen wie Zugunfällen oder Hochwasser zum Einsatz kommt und mit spezieller Technik sowohl Bergungsarbeiten als auch Abpumparbeiten unterstützt.
Bei der dritten Station, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), stand die eigene praktische Vorbereitung auf Notsituationen im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, welche Gegenstände in einen persönlichen Notfallrucksack gehören und worauf es in einer Notunterkunft ankommt. Besonders eindrücklich war der praktische Teil, bei dem die Lernenden selbst aktiv wurden und Feldbetten sowie Tische und Stühle aufbauten.
Den Abschluss machte eine weitere Station des DRK aus dem Bereich Bevölkerungsschutz. Hier erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in den Ablauf von Einsätzen bei größeren Schadenslagen. Sie lernten den Inhalt eines DRK-Notfallrucksacks kennen und bekamen gezeigt, wie verletzte Personen mithilfe spezieller Tragen schonend transportiert werden können.
Insgesamt bot der Katastrophenschutztag viele praktische Einblicke und machte deutlich, wie wichtig Vorbereitung, Zusammenarbeit und schnelles Handeln im Ernstfall sind. Gleichzeitig konnten unsere Schülerinnen und Schüler erleben, wie vielseitig und wichtig die Arbeit der Hilfsorganisationen ist.
