Schullandheim der achten Klasse auf der Burg Wildenstein

Von   18. Juli 2022

Da sie in den beiden vergangenen Schuljahren pandemiebedingt auf einen Schullandheimaufenthalt verzichten mussten, startete die achte Klasse des Caspar-Mohr-Progymnasiums voller Euphorie am Montag, den 04. Juli 2022 ihren lange ersehnten Schullandheimaufenthalte. Da ihre Klassenlehrerin Clarissa Martin krankheitsbedingt nicht von Anfang an dabei sein konnte, brachen die Schüler mit ihren Lehrern Christian Jobke und Ines Alesi mit dem Zug von Aulendorf nach Beuron auf. Dort angekommen wurde das Gepäck glücklicherweise von einem Taxi abgeholt und transportiert, sodass die Klasse sich mit leichtem Gepäck an den steilen, aber lohnenden Aufstieg in die Jugendherberge „Burg Wildenstein“ wagen konnte. Kaum auf der Burg angekommen, startete bereits am Montagnachmittag das gebuchte Programm: Die Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt und während die eine Gruppe sich daran machte, im Wald die sogenannte „Naturmurmelbahn“ aufzubauen, wagte sich die andere Gruppe an das Abenteuer „Abseilen von der Burgbrücke“. Auch während eines kurzen Regengusses blieb die Stimmung gut und alle, sowohl die Schüler als auch Frau Alesi, meisterten das Abseilen – teilweise der Höhenangst zum Trotz – hervorragend. Somit hatten sich alle das Abendessen, nachdem die Zimmer bezogen wurden, redlich verdient.

Bei hervorragendem Wetter und strahlendem Sonnenschein verbrachten die Schüler und ihre Lehrer den Dienstag gemeinsam mit den betreuenden Erlebnispädagogen von Horizonte beim Kanu fahren auf den Schwarzachtalseen bei Ertingen. Hier lernte die Gruppe verschiedene Paddeltechniken, um das Kanu zu manövrieren. Mit diesem Know-how bewaffnet, stürzten sich die Schüler in eine Seeschlacht, bei der es galt, die Golddukaten in Form von Tennisbällen durch Berühren der Betreuer- und Lehrerboote zu ergaunern. Am Ende des Tages lernten die Schüler noch, wie man ein gekentertes Kanu rettet und wieder aufrichtet, wobei die Schüler bei der sommerlichen Temperatur das Kentern sichtlich genossen.

Am Mittwoch reiste dann zur großen Freude aller die genesene Frau Martin an und Frau Alesi verließ die Burg Wildenstein um einige schöne Erinnerungen reicher. Gegen 9 Uhr startete der letzte Tag des Programms „Aktiv mit der Klasse“, indem die Gruppen vom Montag die Aktivitäten „Naturmurmelbahn“ und Abseilen tauschten. Für die Naturmurmelbahngruppe galt es, die Bestzeit von 14 Sekunden der anderen Gruppe vom Montag zu knacken. Das Ergebnis nach zweieinhalb Stunden war beeindruckend: 26 Sekunden lang kullerte die Murmel über die ausgegebenen U-Profilen und die Naturmaterialien und ganze 13 Zusatzpunkte sammelte die Gruppe für Dekoration, das CMPG Logo und Hindernisse, die den Atem stocken ließen. Zusammenarbeit, Kreativität, Geduld und das nötige Fingerspitzengefühl waren der Schlüssel zum Erfolg resümierte die Gruppe. Auch die Gruppe beim Abseilen war überaus erfolgreich, da wie am Montag alle, auch Herr Jobke, ihre Angst überwanden und sich erfolgreich abseilten. Abgeschlossen wurde der Tag mit einer gemeinsamen Wanderung zum Bandfelsen inklusive eines Gruppenfotos.

Nach einem späten Frühstück fuhren die Achtklässler mit ihren Lehrern am Donnerstag mit dem Bus über Meßkirch nach Sigmaringen und besuchten das hiesige Freibad. Dort verbrachten die Schüler viel Zeit im Wasser, wobei das 29°C warme Kinderbecken ein besonderer Favorit war, spielten Beachvolleyball, sprangen vom 3-bzw. 5-Meter-Turm oder machten Yoga mit Frau Martin. Ein rundum entspannter Tag! Abends genoss die Gruppe ihre Zeit beim Grillen von Würstchen und Stockbrot mit Salaten als Beilage. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit begann dann der bunte Abend: Neben einer „etwas anderen Modenschau“, die für viel Gelächter sorgte, weil sich die Jungs als Mädchen und umgekehrt die Mädchen als Jungs verkleideten, konnten die Schüler Songtitel erraten, Mitglieder der Klasse und der begleitenden Lehrer anhand von Pantomime, Zitaten oder Beschreibungen erkennen und ausgefallene Antworten in einer speziellen Version von Stadt-Land-Fluss finden.

Am Freitag, den 08. Juli 2022, hinterließen alle ihre Zimmer vorbildlich, um nach einer gemeinsamen Wanderung zurück zum Bahnhof mit dem Zug von Beuron über Sigmaringen zurück nach Aulendorf zu fahren, wo alle Schüler pünktlich und gesund von ihren wartenden Eltern wieder in die Arme geschlossen werden konnten.