Gewaltprävention in Klasse 7

Von   3. Dezember 2019

Respektvollen Umgang miteinander, das ist etwas, was wir uns alle für uns selbst wünschen und auch versuchen, im Alltag unser Verhalten bestimmen zu lassen. Doch andererseits sind Begriffe wie „Opfer“, „Dicker“, „Bitch“ gängige Beispiele aus der Jugendsprache, die Gewalt als etwas Normales und auch Legitimes erscheinen lassen.

Petra Giesen vom Referat „Prävention“ des Polizeipräsidiums Ulm setzte hier bereits an, um die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 des Progymnasiums für Gewalt im Alltag zu sensibilibiseren. Prävention, das bedeutet Vorbeugung. Und dazu gehört es Formen der Gewalt zu erkennen. Petra Giesen ließ die Schülerinnen und Schüler erarbeiten, was alles „Gewalt“ bedeuten kann und ergänzte die Erfahrungen der Schüler mit anschaulichen Erfahrungen aus dem Alltag der Polizeiarbeit. Schließlich stellte Frau Giesen auch die rechtlichen Seiten von Strafmündigkeit dar und die Konsequenzen, die gewalttätiges Verhalten haben können. Vor allem aber bestärkte sie die Schülerinnen und Schüler darin, nicht nur kein Täter zu werden, sondern sich auch aktiv gegen Gewalt zu Wehr setzen. Dazu ermutigte die Polizeibeamte die Jugendlichen und gab als wichtigsten Rat, Gewalterfahrungen nie zu verschweigen, sondern sie anzusprechen und darüber zu sprechen. Scham – das gebührt dem Täter und nicht dem, der Gewalt erlebt.

Die Zusammenarbeit mit der Polizei ist ein Baustein im Präventionsprogramm des Caspar-Mohr-Progymnasium und der Schulsozialarbeit im Rahmen des „Sozialen Lernens“.

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